~Bishoujo Senshi Sailor Moon - The Sailor Senshi Palace~

Anlässlich Usagis Geburtstages, wurde von Sailor Moon Official bekanntgegeben, dass die vierte Season von Sailor Moon Crystal, jetzt doch als Zweiteiler, statt einer kompletten Staffel erscheinen wird. [ ... ]



Randnotizen » Legenden

Legenden


"Die Legende ist eine dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte bzw. literarische Gattung" [ Quelle ]. Hier gibt es ein paar Legenden, sowie andere Kuriositäten, inklusive deren Erläuterungen für euch zu lesen.

Okay gut, aber was hat das denn mit Sailor Moon zu tun?
Ganz einfach: Diese Legenden stehen kurioserweise in Verbindung mit Sailor Moon bzw. Spekulationen in Bezug auf deren Bedeutung ^____~".

Kaguya-hime no Monogatari
- die Legende der Mondprinzessin

Es war einmal im alten Japan, da lebten ein alter Bambusschneider und seine Frau am Fuße eines Berges. Sie hatten keine Kinder, aber eines Tages fand der alte Bambusschneider einen Bambus mit einem mysteriösen Licht. Er schnitt ihn ab. Im inneren des Stammes sah er ein liebliches kleines weibliches Baby. Der Bambusschneider und seine Frau dankten den Göttern für ihr großzügiges Geschenk und nannten ihr neues Baby Kaguya-hime.

Nachdem Kaguya erwachsen war, wurde sie die schönste aller Frauen im Bergdorf. Viele junge Männer wollten sie heiraten. Sie kamen zum Haus des Bambusschneiders und versuchten, sie zu sehen. Eines Tages bat sie ihr Vater, einen dieser jungen Männer zu wählen und zu heiraten. Ihre Antwort war: »Stiefvater, eines Tages werde ich zurück zum Mond gehen, aber wenn dies dein Wunsch ist, so werde ich ihn erfüllen.« So wartete sie ab, welche ihrer Freier das längste Durchhaltevermögen hatten.

Als nur noch fünf Männer draußen standen, bat sie sie herein. Sie erteilte jedem eine Aufgabe und der, der die Aufgabe löste, sollte sie heiraten.

Der erste Mann, Ischi Zukuri, kam herein. Ischi Zukuri sagte: »Ich würde alles tun, um dich zu heiraten, Kaguya.« So erteilte sie ihm seine Aufgabe. Er musste die Schale des Buddha finden. Er kletterte auf Berge und stieg in Täler herab und fragte alle Leute nach der Schale. Aber keiner konnte ihm Auskunft geben. Schließlich gab er auf. Er kehrte jedoch nicht zu Kaguyas Haus zurück, das verbot ihm sein Stolz.

Der nächste Freier kam herein. Sein Name war Kuro Mochi. Seine Aufgabe war es, den goldenen Zweig eines geheiligten Baumes zu finden. Von ihm wurde erzählt, dass Juwelen an diesem Zweig hängen würden. So begann Kuro Mochi seine Reise. Er kam jedoch niemals zurück, da die Geschichte vom goldenen Ast nur eine Legende war.

Otomo sollte das Drachenjuwel finden. Es war ein Juwel, das in einer Drachenstirn steckte. Der einzige Weg, es zu bekommen, war, den Drachen zu töten. Otomo war ein großer Krieger. Aber als er den Drachen tötete, fiel dieser auf ihn und zerquetschte ihn.

Abenomiyushi sollte das Fell der berühmten Feuerratte bekommen, aber die Ratte trickste ihn aus und Abenomiyushi verließ beschämt das Land.

Der letzte war Iso No Kami Nomarotari. Er sollte den Talisman der Leichten Geburt finden. Er kletterte dafür auf die Berge und eines Tages stürzte er von einer Klippe.

Eines Nachts beobachteten der alte Bambusschneider und seine Frau, wie ihre Tochter weinte, während sie den Mond anstarrte. Die weinende Prinzessin sagte: »Oh Vater, du wusstest immer, dass ich kein gewöhnliches Kind bin. Bevor du mich fandest, lebte ich auf dem Mond. Dann tat ich etwas, was ich nicht hätte tun sollen und sie sandten mich zur Erde, um mich zu bestrafen und dich für deine harte Arbeit zu belohnen. Aber nun ist die Zeit der Rückkehr für mich gekommen. Beim nächsten Vollmond werde ich dich verlassen.«

Das wäre am fünfzehnten August der Fall. Der alte Mann wollte seine einzige Tochter nicht verlieren. So standen, als der besagte Tag gekommen war, Samurais mit Pfeil und Bogen auf beiden Dächern und im Garten, um zu verhindern, dass die Prinzessin die Erde verließ. Der Himmel wurde so hell, als wäre es Mittag und ein leuchtender Wagen schwebte zum Haus des alten Bambusschneiders. Durch dieses ungewöhnlich helle Licht wurden die Samurais vorübergehend geblendet.

Die Prinzessin kehrte auf den Mond zurück, nachdem sie ihren Eltern dafür gedankt hatte, dass sie sie mit Liebe und Respekt groß gezogen hatten.

Quelle: x




Das Anwesen Addams

Familie Addams bewohnt ein altes Haus im viktorianischen Stil. Vater Gomez und Mutter Morticia sind unendlich ineinander verliebt, der glatzköpfige Onkel Fester führt in seinem dreckigen Keller merkwürdige Experimente durch, Großmutter ist eine Hexe und die Kinder Wednesday und Pugsley spielen am liebsten sich gegenseitig umzubringen. Haushaltshilfen sind der cembalospielende Butler Lurch und das "eiskalte Händchen", ein einzelne Hand, die in einer schwarzen Box wohnt.

Das exakte Wesen der Addams wird nie bekannt. Sie scheinen alle einen Pakt mit dem Okkulten und Übernatürlichen zu teilen. Onkel Fester wird oft als eine Art verrückter Wissenschaftler dargestellt und Grandma als Wahrsagerin und Hexe, aber diese Aktivitäten erklären nicht die anscheinende Unsterblichkeit der Addams. Die Nahrungsmittel, die sie zu sich nehmen, sind nicht essbar oder sogar ganz und gar tödlich für normale Menschen, und außerdem gibt es dieses Interesse der Familie an selbstzerstörerischen Aktivitäten, wie über Minenfelder zu laufen oder sich von einem scharfen Pendel in zwei Teile hacken zu lassen. Die Addams sind eine eng zusammenhaltende und liebevolle Familie.

Morticia und Gomez sind dauerhaft ineinander vernarrt, und es macht Gomez im positiven Sinne wahnsinnig, wenn sie Französisch spricht. Sie nennt ihn manchmal „Bubele“, worauf er mit dem intensiven Küssen ihrer Arme reagiert. Sie sind beide sehr auf das Wohl ihrer Kinder bedacht.

Auch wenn sie alle eine Obsession und ein Interesse an Tod, Sterben und anderen barbarischen und makaberen Themen teilen, sind die Addams doch keine bösen Menschen [ in einigen Episoden der Fernsehserie ist Gomez bereit, große Summen für wohltätige Zwecke zu spenden, zur Verwunderung der bereits verstörten Besucher ] und beschränken ihre grausigen Aktivitäten normalerweise auf ihre eigene Familie [ außer natürlich, ihre Besucher betreten mit schlechten Absichten das Haus ].




The Magical Legend of the Leprechauns

Auf der Suche nach Spaß schleichen sich Muldoons Sohn Mickey und seine Freunde Sean Devine und die Brüder Jericho und Barney O'Grady verkleidet bei einem Fest der Schlossfeen ein. Mickey verliebt sich dabei in die schöne Feenprinzessin Jessica, die einzige Tochter von Feenkönig Boric und Königin Morag.

Jessica erkennt, wer und was Mickey ist, doch auch sie entdeckt schnell ihre tiefen Gefühle für den Kobold. Aber es ist eine unmögliche Liebe, die von allen Seiten bedroht wird. Als die Feen die Kobolde entdecken, wird Jessica zusammen mit ihrer Gouvernante Lady Margret in das Unterwasserschloss der Elfen gebracht.

Doch Mickey, der inzwischen vor lauter Liebe fliegen kann, findet sie und flieht zusammen mit Jessica in die Sümpfe zu seinem Onkel Sir Jantee, dem Herrn der Buttergeister. Allerdings tun diese Wesen alles für Butter und verraten auch die Liebenden für diesen Preis.

Durch die Flucht von Jessica und Mickey ist die Lage zwischen Feen und Kobolden noch angespannter geworden, denn beide Parteien werfen sich vor, an der Situation schuld zu sein. Der großen Banshee missfällt dies so, dass sie die Unsterblichkeit der Feen und Elfen aussetzt. Mickeys Freund Sean wird getötet.

Als die Lage endgültig eskaliert, entschließen sich Mickey und Jessica zu einem radikalen Plan. Sie besorgen sich bei den Buttergeistern ein Gift, das sie zeitweise tötet, sowie das Gegengift. Sollten ihre Eltern nicht zur Einsicht bereit sein, drohen sie damit, sich zu töten. Nachdem die Drohung pure Realität wurde, erflehen die Mütter der beiden Liebenden, dass sich deren Väter versöhnen und somit Jessica und Mickey wieder zum Leben erwachen. Sie willigen letztendlich ein und vertragen sich.

Am Ende ist es Mickey und Jessica erlaubt, im Kreise aller Freunde zu heiraten. Nun auch ist Frieden zwischen den Schlossfeen und den Kobolden.




Tsuki No Usagi

Ein Affe, ein Fuchs und ein kleiner Hase lebten vor langer Zeit als Freunde friedlich zusammen. Sie jagten und spielten am Tage in den Bergen und abends kehrten sie in den Wald zurück, um dort die Nacht zu verbringen. So war es viele Jahre lang, bis der Herr des Himmels dieses hörte und es mit eigenen Augen sehen wollte.

Also verkleidete er sich als ein alter Wanderer, ging zu ihnen und sagte "Ich bin durch Berg und Tal gewandert und nun müde und hungrig. Könntet ihr mir etwas zu essen geben?"

Der Affe brachte ihm sofort Nüsse und der Fuchs gab ihm einen Fisch, den er gefangen hatte.

Der Hase jedoch war sehr verzweifelt, er hatte überall gesucht, aber er hatte nichts gefunden, was er dem Wanderer geben konnte. Der Affe und der Fuchs verspotteten ihn "Du bist aber auch zu nichts zu gebrauchen." Der Hase war nun sehr entmutigt und bat den Affen Holz zu holen. Den Fuchs bat er drum, das Holt anzuzünden. Beide taten, worum der Hase gebeten hatte.

Der Hase sagte zum Wanderer "Iss mich!" und er warf sich in das Feuer. Über dieses Opfer war er so sehr gerührt, dass er weinte. Dann sprach er "Jeder verdient Ruhm und Anerkennung. Es gibt weder Gewinner noch Verlierer! Aber dieser Hase hat uns einen großen Beweis seiner Liebe gegeben!"

Den Körper des Hasens stellte er wieder her und nahm ihn mit zum Mond, wo er im Mondpalast begraben wurde.




Der Heilige Gral

1183 suchte Philippe, Graf von Flandern, alle Untertanen in seinem Herrschaftsgebiet, die der sektiererischen Lehre der Katharer anhingen, mit einer brutalen Kampagne auszurotten. Zur selben Zeit beauftragte er den Dichter Chrétien de Troyes, die Geschichte von Perceval [ Parsifal ] zu verfassen.

In dieser Dichtung taucht der Gral zum ersten Mal auf. Er ist ein geheimnisumwitterter Gegenstand, dessen Suche und Gewinn mit Segen verbunden ist. Es geht angeblich um ein in einer kaum zugänglichen Burg bewachtes Gefäss, das Glückseligkeit und ewige Jugend spendet. Die Legende von der Gralssuche, in der christliche und heidnische Motive aufscheinen, wurde im Mittelalter vielfach ausgesponnen [ Sagenkranz von König Artus und der Tafelrunde ], weil sie das ritterliche Streben nach der Bewährung im Kampf und nach dem höchsten Gut versinnbildlichte. In der auf Reliquien versessenen Frömmigkeit des Hochmittelalters wurde der Gral auch als der Kelch beim letzten Abendmahl gedeutet, ohne dass die Kirche dies anerkannte.

800 Jahre nach dem Erscheinen des Gralsmotivs in der europäischen Literatur haben Henry Lincoln, Michael Baigent und Richard Leigh 1982 im Buch "Der Heilige Gral und seine Erben" eine neue Deutung aufgebracht: San Greal [ Heiliger Gral ] sei als Sang Réal [ = Royal, königliches Blut ] zu lesen: "Der Gral schien also nicht nur ein Gefäss gewesen zu sein, in dem das Blut Jesu Christi aufgefangen worden war, sondern war ganz offensichtlich an das Geblüt eines Geschlechts gebunden.

Sieben Seiten später wird in knappen Sätzen formuliert: "Maria Magdalena war mit Jesus verheiratet. Dieser Ehe entsprangen ein oder mehrere Kinder. Unmittelbar nach der Kreuzigung Jesu floh Maria Magdalena mit ihrer Nachkommenschaft nach Gallien, wo sie bei den dort existierenden jüdischen Gemeinden wahrscheinlich einen Unterschlupf gefunden haben dürfte…"

Die Nachfahren hätten mit den Franken verbunden und als Merowinger das Land regiert, heisst es weiter. – Diese Deutung von ‚Sangreal’ hat Baigent in seinem neuen Buch "Die Gottesmacher" wiederaufgenommen und weiterentwickelt. Erschienen ist es [ wen wundert’s? ] im April 2006.

Quelle: x




Die griechiesch,-römische Legende des Pegasos

Die mythologische Darstellung des Pegasos [ römisch: Pegasus ] als geflügeltes Ross geht vermutlich auf die mesopotamische und etruskische Astrologie zurück.

Pegasos wurde gezeugt, als Poseidon, der Gott des Meeres [ römisch: Neptun ], sich als Pferd verkleidete, um die Gorgone Medusa, eine Dienerin der Athene, zu verführen [ 'verführen' hier im Sinne von vergewaltigen ]. Als Strafe für den Verlust der Jungfräulichkeit verwandelte sie die Göttin in ein schreckliches Wesen, aus dessen Kopf Schlangen sprossen, und deren Blick Menschen zu Stein erstarren ließ. Bevor sich der Held Perseus daran machte, die Medusa zu töten, gab ihm Athene eine Sichel, um den Kopf der Gorgone abzuschlagen, und ein poliertes Schild, um Medusas Antlitz sehen zu können, ohne sie direkt anzuschauen. Perseus schlich sich an die schlafende Medusa heran und schlug ihr den Kopf ab - dabei entsprang Pegasos ihrem Körper. Weiter heißt es, dass Perseus das Pferd ritt, als er die gefesselte Andromeda rettete.

Pegasos wird häufig auch mit Poesie in Verbindung gebracht: Als er seinen Huf auf den Berg Helikon stampfte, entsprang eine den neuen Musen geweihte Quelle. 

Ursprünglich war Pegasos das Ross des Helden Bellerophon, dem Atheme mit einem goldenen Zaumzeug im Traum erschien und ihm riet, Pegasos zu reiten; die Sage dazu lautet wie folgt:

»Stheneboia, in der Ilias Anteia genannt, verliebte sich in den schönen Bellerophon, und da ihr der Jüngling nicht zu Willen sein mochte, beschuldigte sie ihn bei Proitos, er habe ihr Gewalt antun wollen. Proitos sandte darum den Helden zu Iobates und gab ihm ein verschlossenes Schreibtäfelchen mit, in dem er seinen Schwiegervater bat, Bellerophon zu töten. Der Lykierkönig, dem der Mut dazu fehlte, schickte Bellerophon gegen die Chimaera, ein dreigestaltiges Ungeheuer, das den Löwen, die Schlange und die wilde Ziege in sich vereinigte. Von seinem fliegenden Pferd Pegasos aus, das er mit Hilfe der Athene gezähmt, überwand Bellerophon das Scheusal. Da erkannte Iobates, dass der Held unter dem Schutz der Götter stand, gab ihm seine Tochter zur Frau und einen Teil seines Reiches dazu. Dann entführte Bellerophon die Stheneboia auf dem Pegasos und warf sie, weil sie all sein Leid verschuldet, vom Rücken des fliegenden Rosses ins Meer.«

Homer erzählt, er habe sich später den Hass der Götter zugezogen und sei im Wahnsinn gestorben, und Pindar dichtet, dass der Held versucht habe, auf dem Pegasos in den Olymp zu  gelangen. Das Pferd aber, von Zeus zur Raserei gebracht, habe ihn abgeworfen und sei allein auf den Götterberg geflogen, wo es seitdem den Wagen des Donners und der Blitze zieht.